Meine Person

Zu meiner Person:

  • gelernte Krankenschwester
  • Fachschwester für OP und Endoskopie
  • Praxisanleiter
  • Zur Zeit arbeite ich  im Herzzentrum der Uniklinik Göttingen

Zum Schutz der Privatphäre keine näheren Angaben.

 

3. Mai 2016

Rückblickend auf 8 Jahre Kunsthandwerk, muss ich an dieser Stelle schreiben, daß mir nichts Besseres passieren konnte.
Viele liebe Bekannte habe ich durch diese Tätigkeit und die Besuche auf nationalen und internationalen Messen kennengelernt. Wir sind eine große „Teddybären-Familie“.
Vor meiner Zeit als Bärenmacher habe ich gern gemalt, hauptsächlich mit Buntstift, gestrickt, genäht, fotografiert und vieles mehr.
Alle diese Hobbys kann ich in meinem Kunsthandwerk nun vereinen, es ist der ideale Bereich für mich, hier kann ich mich austoben. Dementsprechend sieht auch meine Werkstatt aus.
Ich kann alles gebrauchen: eine tolle knorrige Strauchwurzel, ein hübscher Stein, Moos, Bänder,
Stoffe in Hülle und Fülle, interessante Gläser/ Tassen in Farbe und Form, Papier, Pappe, Garne, Draht, Perlen, Nagellack, Watte, Strickzeug, alte Bilderrahmen, Dosen, Bücher, usw., usw.
Die Werkstattwände haben „Bauch“ angesetzt, so voll gestopft sind sie und ich kann nichts,
aber auch garnichts entbehren.

Alle meine Bärchen und Tiere sind handgenäht, entstanden durch eigenen Schnitt und Design.
Sie sind Unikate, selbst bei einer minimalen Serienproduktion.

Ich liebe die Vielfältigkeit und langweile mich schon extrem, wenn ich 3 Teddys nach fast gleichem Schnitt und Design herstelle. Bei mir gibt es Teddys mit Bierbauch und großen Füßen, es gibt den „klassischen“ Teddy, es gibt Teddys leichtem Lächeln oder Schlappohren und Stinkefinger. Es sieht nicht jeder Teddy wie der andere aus, nur mit unterschiedlicher Kleidung. Das finde ich öde und ist keine Herausforderung für mich. Ich bin in  meiner künstlerischen Tätigkeit unstet und lasse mich treiben.
Katzen, Hund, Frosch, Hase, Elefant und z.B. die Spinne Spirolina Flitzebein haben mir viel Spaß gemacht.
Ich denke, genau das macht einen Künstler aus.
Bei den Bärenmachern gibt es eine Berechnungsformel, dadurch entsteht der Preis:
1cm = 5,-€, je nach Aufwand und Materialkosten.
Trotzdem ist unser Stundenlohn minimal von 0,50 – 5,-€  Verdienst pro Stunde – dafür geht kein Handwerker los.
Für ein kleines Minibärchen von 8-12 cm brauche ich ca. 20 Stunden:
Schnitt auf Stoff aufzeichnen,
ausschneiden,
zusammenstecken und mit der Hand nähen,
wenden, Gelenke einbauen,
stopfen, zunähen,
Gliedmaßen und Kopf stopfen und an Körper befestigen,
Augen einziehen, Nase sticken, Ohren annähen,
evtl. Kleidung selbstgenäht, gehäkelt,
welches Design passt am Besten?, usw.

Und ein Stückchen Herzblut von mir verkaufe ich immer mit.
Deshalb freut es mich immer besonders, wenn die „Adoptivmamas und -Papas“ den Kontakt zu mir halten.
Wo meine Bärchen/Tiere ein Zuhause gefunden haben?
Paris,  Luxemburg, England, Shanghai,  Afrika, Deutschland.

Auftragsarbeiten nehme ich gern an, kann aber etwas dauern.

 

Meine Biker

Harry Knatter mit Sohn vorn auf dem Tank,
prämiert Teddy Open Air 2013,
adoptiert

Biker Hermann und die Bikerlady ,
prämierte „Golden Georg 2015“ Gewinner;
Biker-Lady ist adoptiert

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Buntstiftmalerei von mir